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Modellauto:
Blitzen Benz von 1909, weiss
(BoS, 1:18)


Best.Nr.: 87334

Blitzen Benz von 1909 in weiss als Modellauto aus Resine von BoS im Maßstab 1:18.

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Heute kann ich Ihnen ein Automobil der Weltgeschichte vorstellen – ein Fahrzeug, auf das wir bei Top Collect, im großen Maßstab 1:18, schon seit 15 oder mehr Jahren warten.

Sie wissen unser Team besucht regelmäßig die Spielwarenmesse in Nürnberg, auf der die neuen Modelle vorgestellt werden und seit genau 15 Jahren führen wir immer wieder Gespräche, wenn es darum geht, welche großen Modelle noch fehlen, um die Sammler deutscher Automobillegenden glücklich zu machen.

Jedes Jahr kam die Sprache vom Blitzen-Benz – dem ersten Rekordwagen, der seinerzeit die 200 km/h-Marke überschritten hat.

Die Hersteller haben sich jahrelang mit allen möglichen Ausreden aus der Verantwortung geschlichen – deswegen freut es mich, dass ich Ihnen heute diese deutsche Automobil-Weltrekord-Legende als Modell im großen Maßstab 1:18 vorstellen kann.

Der Blitzen-Benz stammt aus den Gründerjahren der Automobilgeschichte, als Hochgeschwindigkeitsrekorde gerade „Mode“ geworden waren.

Automobilisten – hauptsächlich adlige Lebemänner – duellierten sich mit den damals schnellsten verfügbaren Boliden.

Hochdrehzahl und sonstige Hightech-Konstruktionen waren seinerzeit unbekannt – Leistung konnte man damals ausschließlich über Hubraum und mehr Leistung eben, über ein noch größeren Hubraum erzeugen.

Die ersten Rennen wurden ausschließlich auf französischem Boden, nach französischem Reglement durchgeführt.
Es folgten natürlich die Vereinigten Staaten und Großbritannien, lediglich der Automobilpionier Deutschland hielt sich, wie auch heute noch, vornehm zurück.

Erst durch die Achtungserfolge der ersten Daimler-Benz
Grand-Prix-Rennwagen setzte ein Umdenken ein.
1909 entschloss sich damals die Firma Benz, die noch nicht zum großen Daimler-Konzern gehörte, werksseitig in den Motorsport einzusteigen.

So entstand in Ladenburg, auf Anregung eines französischen Kunden, der große Benz mit 200 PS, aus einem 21,5 Liter starken 4-Zylinder-Reihenmotor.

Diese Daten müssen Sie sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen – heute werden sogar vermeintlich sportliche Fahrzeuge von lächerlichen 3-Zylinder Turbo-Motörchen angetrieben – und hier hat ein Zylinder bereits einen Hubraum von über 5 Liter!
Ein wahnsinniges Triebwerk, das es in dieser Form nie wieder geben sollte.

Die Maschine, bei der je zwei Zylinder paarweise gegossen wurden (größere Konstruktionen waren seinerzeit produktionstechnisch schwierig zu bewerkstelligen) besaß eine Doppelzündung, was in Anbetracht der riesigen Einzel-Hubräume auch dringend notwendig war und wog, trotz versuchter Leichtbauweise, fast 450 kg.

Hier war alles etwas größer – nicht nur die Zylinder, sondern auch die Ventile, so hatten zum Beispiel das Einlaßventil einen Durchmesser von 10 cm, das Auslaßventil einen Durchmesser von 9,8 cm.

Seine Höchstleistung von 200 PS erreichte das 4-Zylinder-Monster bei bescheidenen 1.600 Umdrehungen.

Schon bei seinem ersten Versuch auf der Brooklands-Rennbahn in Großbritannien (Home of Motorsport genannt) erreichte der französische Rennfahrer Hémery die schnellste Zeit, die bis dahin in einem Automobil gefahren wurde – in zwei Klassen wurde erstmals die 200 km/h-Grenze mit Geschwindigkeiten von 205,7 km/h bzw. 202,6 km/h übertroffen.

Sofort nach der Rückkehr aus England wurde dann die gesamte Karosserie noch einmal überarbeitet – sie wurde schlanker, stromlinienförmiger und statt der Holzspeichenräder gab es nun mehr Drahtspeichen, welche der besseren Aerodynamik wegen verkleidet wurden.

Mit dieser nunmehr etwas zigarrenförmigen Karosserie erreichte der Wagen 1910, unter dem amerikanischen Rennfahrer Barney Oldfield in Daytona Beach, über die fliegende Meile eine Höchstgeschwindigkeit von 211,4 km/h.

Dieser Rekord, eine echte Sensation, führte auch zu dem Namen „Lightning Benz“, der später auch in Deutschland als „Blitzen-Benz“ übernommen werden sollte.

Später wurde auch die Leistung des 4-Zylinders noch einmal erhöht und es soll bei 220 PS gelegen haben.
Die höchste Geschwindigkeit, die ein Blitzen-Benz je erreichte, war im Jahre 1910 ebenfalls in Daytona Beach – der Amerikaner Bob Burman fuhr seinerzeit in Florida 228 km/h – Weltrekord und das nicht etwa auf einer betonierten Piste wie Brooklands, sondern auf dem harten Sandstrand an der amerikanischen Ostküste.

Unglaublich, aber wahr. Später wurden die Rennwagen in den USA weiter modifiziert, aber natürlich auch verschlissen, sodass von den insgesamt angeblich sechs hergestellten Fahrzeugen nur noch ein überlebender Blitzen-Benz existiert.

Er wurde im Jahre 1935 aus Restbeständen zerlegter original Weltrekordwagen originalgetreu aufgebaut und steht heute im Mercedes-Benz Museum, wo er leider nur als stummes Monument und nicht als fahrendes Weltrekordmonster bewundert werden kann – schade eigentlich.

Deshalb freuen wir uns heute über dieses großartige Replikat – aus Resine gefertigt mit einer einzigartig schönen Oberfläche, originalgetreuem „Zigarrendesign“, dem „spartanischen Cockpit“, dem offenliegenden Kettenantrieb für die Hinterräder und den schmalen Reifen – bei denen unweigerlich der Gedanke aufkommt, was die Fahrer damals geritten haben muss, hier Geschwindigkeiten von über 220 km/h zu riskieren.
Auch wie die Fahrzeuge seinerzeit zum Stillstand gekommen sind, lässt sich heute kaum noch nachvollziehen, denn Bremsen gab es nur für die Hinterachse.

Das Modell in limitierter Auflage, auf das wir leider viel zu lange warten mussten, ist für mich die Modellsensation des Jahres 2016.

Wir haben wenige Stücke ergattern können und Sie haben heute die Gelegenheit, Ihre Sammlung um diesen einzigartigen Blitzen-Benz zu erweitern.

Ich hoffe, dass Sie genau so begeistert sind wie wir.

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